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Tenuta di Ricavo

 

Es war einmal

Der Name „Ricavo“ stammt vom lateinischen „Rivus Cavus“, was Flussbett bedeutet.
Der Name kommt in der Toskana relativ häufig vor, doch historisch und wirtschaftlich gesehen ist der Ort Ricavo bei Castellina zweifellos der bedeutendste.

Die Tenuta di Ricavo wird erstmals in einem Notariatsdokument vom März 994 erwähnt (in den Urkunden der Abtei von Passignano).

Im Jahre 1043 gehörte die Kirchengemeinde San Giusto zu einem so genannten „Terzo“, wie Bezirke im Umland von Chianti di Castellina genannt wurden.

 

1833 zählte die Bevölkerung 87 Einwohner und war eine unabhängige Pfarrgemeinde, die zum Kapitel von San Donato in Poggio und somit zur Diözese von Florenz gehörte.
Administrativ gehörte die Gemeinde jedoch zu Siena.

Im Jahr 1901 zählte die Gemeinde Ricavo 126 Seelen. Die wirtschaftliche Haupttätigkeit bestand im Weinbau.

Ricavo blieb bis nach dem 2. Weltkrieg die Heimat der dort ansässigen Bauern, die nach und nach in die Stadt zogen.

1947 ging der Borgo in den Besitz der Familie Scotoni über, die ihn zuerst als Privatresidenz nutzte und ihn schließlich 1955 zu einem Hotel umwandelte.

 

 

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